Das FREIWASSERMUSEUM-DIGITAL füllt sich. Neu ist ab heute der eindrucksvolle 7,3 m hohe Achtersteven, den wir 2014/2015 untersucht und dokumentiert haben. Bekannt ist der Fundplatz nur Dank einer Meldung eines Tauchers - vielen Dank nochmal dafür. Das zugehörige Wrack muss ein großes hölzernes Schiff gewesen sein, konnte aber noch nicht gefunden werden.
mehr Modelle des maritimen Kulturerbes Mecklenburg-Vorpommerns unter: www.freiwassermuseum-digital.de
Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten MV
 

Am 20.10.2026 sind wir mit den Wrackdetektiven im Rahmen des Herbstferienprogramms auf dem Tradi. Bitte meldet Eure Kinder unter unten stehenden Kontakten (siehe Flyer) an.

2026 Tradi Wrackdetektive Herbstferien kl
Unsere Aktivitäten werden vom Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten MV und der Hanse- und Universitätsstadt Rostock gefördert.

Am kommenden Samstag findet Ihr uns mit Infostand und Virtuellem Tauchgang beim Rostocker Klimatag 2026. Zwischen 11:00 und 17:00 Uhr informieren wir auf dem Neuen Markt zu Unterwasserarchäologie und spannenden Fundplätzen. Denn auch uns bewegt Wasser.

Klimatag2026

Das vergangene Wochenende nutzten unsere Mitglieder wieder für Untersuchungen am Fundplatz der Nissen und für Vorbereitungen der 3D-Aufnahme des Wracks. Bei guten Sichtbedingungen konnten einige Details dokumentiert werden.
Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten MV
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Fotos: Hans-Jürgen Krull, Stefan Hawer
Am heutigen Montag hat in Rostock das 26. Schiffsarchäologische Seminar der Gesellschaft für Schiffsarchäologie e.V. begonnen. In 6 Tagen erhalten die Teilnehmenden aus dem gesamten Bundesgebiet auf dem Jugendschiff Likedeeler geballtes Wissen zur Schiffs- und Unterwasserarchäologie. Das Seminar ist vom Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten MV gefördert und soll den Tauchern die Faszination für die Denkmale unter Wasser und ihre Schutzwürdigkeit vermitteln. "Jedes Jahr bilden wir Studierende und interessierte Sporttaucher aus, wie sie einen archäologischen Fundplatz unter Wasser erkennen, dokumentieren und melden können" sagt Henrik Pohl, Dozent des Schiffsarchäologischen Seminars. Und zur Dokumentation gehören zum Beispiel die Verortung eines Neufundes, die Vermessung und Zeichnung, die Aufnahme konstruktiver Details aber auch moderne Methoden wie die dreidimensionale Digitalisierung der Fundplätze. Morgen steht der Wind günstig und so wenden die Teilnehmer die erlernten Messmethoden an einem Schiffswrack und einer Befestigungsanlage in der Warnemünder Bucht an.
Nach Absolvierung der theoretischen Ausbildung und den praktischen Übungen unter Wasser erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat des Veranstalters und können Leistungspunkte von Sporttauchverbänden, unterwasserarchäologischen Initiativen und einigen Universitäten beantragen. In Mecklenburg-Vorpommern qualifizieren sich engagierte Taucher für die Ernennung zum Ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger durch das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege. Ein Ausflug in die neuen Fundwerkstätten des Landesamtes steht ebenfalls auf dem Programm. In Schwerin erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Fundverwaltung, Nassholzkonservierung und Denkmalschutzgesetze Mecklenburg-Vorpommerns. Zu historischem Bootsbau und die lokale Schifffahrtsgeschichte lernen die Seminarteilnehmer Wissenswertes im Rostocker Schifffahrtsmuseum. "Die vielen Partnerschaften und Möglichkeiten bereichern das Seminar, natürlich auch für die Teilnehmer,“ so Martin Siegel, Vorsitzender der Gesellschaft für Schiffsarchäologie. „Wir haben ein großes Ziel erreicht, wenn die Teilnehmenden den Denkmalschutzgedanken als Multiplikatoren mit nach Hause in ihre Tauchcommunities nehmen, ein besseres Verständnis für unsere aufwändige Arbeit entwickeln und ihr Wissen zum Schutz der Denkmale anwenden können und werden."
GfS, 24.08.2026 Martin Siegel
Bild1 GfS MartinSiegel Dozent HenrikPohl Vorstellung Seminarablauf Kopie

Bild1 (GfS-MartinSiegel) Dozent Henrik Pohl stellt Seminarablauf vor

Bild2 GfS MartinSiegel Vermessungsübungen Schiffswrack Kopie

Bild2 (GfS-MartinSiegel) Vermessungsübungen an 100 Jahre altem Schiffswrack

Bild3 GfS MartinSiegel Teilnehmer 26.SAS Kopie

Bild3 (GfS-MartinSiegel) Die Teilnehmenden des 26. Schiffsarchäologischen Seminars

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