Am Hohe Düner Pfahlfeld von 1459, einem Wasserbauwerk zum Schließen eines Dünendurchbruchs, entdeckten Mitglieder bei einem Kontrolltauchgang im Rahmen des Freiwassermuseums erstmalig bearbeitete Konstruktionshölzer. Die in den Gewettakten aufgeführten Materialien wie Pfähle (palholt, pale), Steine (sten), Sand (sant), Birkenfaschinen (struke), Mergel (Lem), Torf und sogar 560 Jahre alte Grassoden (Soden), sowie die versenkte Schute konnten wir bereits am Fundplatz nachweisen. Nun haben wir gestern die Konstruktionshölzer mit Rechteckverbindung dokumentiert, die Hinweise auf die in den Akten erwähnten Kisten liefern. Ein archäologischer Erfolg, dennoch auch ein tragischer Beweis, dass der Fundplatz erodiert, heißt oberflächlich abgetragen und unwiederbringlich zerstört wird.
Gefördert durch Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten MV