Foto Martin Siegel Teilnehmerin vermisst Schlepperwrack

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Vorstand:

  • 1. Vorsitzender: Martin Siegel
  • 2. Vorsitzender: Robert Marquardt
  • Kassenwart: Wilfried König

Bereits seit den Zeiten der Wikinger herrschte an den Ufern der südlichen Ostsee mit ihren Handelsplätzen ein reger Schiffsverkehr, der sich mit dem Aufkommen der Hanse ab der Mitte des 12. Jahrhunderts stetig erhöhte. Rostock mit seinem Hafen bildete dabei eine zentrale Anlaufstelle an der südlichen Ostseeküste. Stürme und tückische Untiefen im weiteren Umfeld der Stadt sorgten seither für zahlreiche Strandungen und andere Unglücke, sodass zwischen Rerik und Zingst viele Wracks von der abwechselungsreichen Geschichte des Küstenabschnitts zeugen. Diese sind neben anderen archäologisch bedeutsamen Fundstätten in der Ostsee und in den Binnengewässern der Region das Betätigungsfeld der Gesellschaft für Schiffsarchäologie e.V., Rostock. 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und setzt diese mit seinen haupt- und ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern um. Ziel ist es, die Unterwasserarchäologie als Forschungsdisziplin in enger Zusammenarbeit mit Denkmalbehörden, wissenschaftlichen Partnern und Vertretern der Öffentlichkeit zu fördern. 

Mit Weiterbildungsangeboten für die Mitglieder werden Qualitätsansprüche im Fachbereich Unterwasserarchäologie und aktuelle Sicherheitsstandards in der Tauchdisziplin vermittelt. Mittels Publikationen, Workshops und gezielter Öffentlichkeitsarbeit tritt die Gesellschaft für eine Sensibilisierung zum Schutz der Unterwasserdenkmale ein und fördert das gesellschaftliche Verständnis für die aufwendigen Arbeiten.

Mit dem Standort auf dem Gelände des Jugendschiffes LIKEDEELER in Rostock- Dorf Schmarl finden Sie uns in direkter Anbindung zum Wasser und in gemütlicher maritimer Umgebung. 

Die mehr als 30 Mitglieder der Gesellschaft für Schiffsarchäologie e.V. planen hier ihre aufwändigen Untersuchungen unter Wasser. Sicherungsarbeiten gefährdeter Fundplätze und die Erforschung und Erfassung bekannter Objekte zählen zu den Hautaufgaben des Vereins. 

 

Neufunde melden

Die Ostsee bietet an reichhaltiges und höchstinformatives Archiv der Siedlungsgeschichte, den Seekriegen, traditionellem Schiffs- und Hafenbau und gewährt uns somit Einblicke in die Jahrhunderte lange Historie unserer Region. Diesen Fundus zu erfassen, zu dokumentieren und zu erhalten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Auch Sie können aktiv werden. Helfen Sie mit bei der Erfassung des umfangreichen Kulturerbes und melden Sie auffällige Funde. Ob beim Tauchen, Angeln, am Strand, kommerziellem Fischfang oder in Archiven und auf historischen Karten. Archäologische Fundstellen sind Gemeingut, sollten erfasst, erforscht und geschützt werden können. Hinweise werden dem Landesamt für Kultur und Denkmalpflege übergeben und durch Taucher der Behörde oder der Vereine untersucht. Selbstverständlich halten wir Kontakt zu den Findern. Sie haben in nebenstehendem Formular die Möglichkeit, Neufunde zu melden oder Veränderungen an bekannten Objekten anzuzeigen. Das Formular und aktuelle Richtlinien für Fundmeldungen finden Sie außerdem in unserem Downloadbereich. Sie helfen uns dabei, in Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden Funde qualifiziert aufzunehmen und/oder Sicherungsmaßnahmen einzuleiten.

Unterwasserarchäologie ist aufwändig

Arbeiten und Forschen unter Wasser ist zeitaufwändig. Für Planung, Vorbereitung und Auswertung der Tauchgänge setzen wir einen Schlüssel von 1 Tauchstunde = 10 Landstunden an. Wir können uns glücklich schätzen, dass uns neben den aktiven Tauchern eine Reihe von Unterstützern zumeist ehrenamtlich bei der Umsetzung der Ziele und vielen der anfallenden Aufgaben hilft. Wir danken Ihnen für z.B. die Erstellung der Medien, Recherchen in Archiven, Bereitstellung von Inventar und Technik, Kontextforschungen an Land und vielem vielem mehr. Wenn auch Sie Interesse und Ideen haben, die Erforschung und Sicherung des kulturellen Erbes zu unterstützen, können Sie uns gern kontaktieren. Unterwasserarchäologie ist teuer Der Einsatz von Tauchern und entsprechender Technik ist kostenaufwändig. Mit Unterstützung des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur können wir zweck- und sachgebunden einen Teil der anstehenden Aufgaben umsetzen. Nichts desto trotz fallen immer wieder Kosten an, die nicht gefördert werden und mit den bewusst gering gehaltenen Mitgliedsbeiträgen nicht umsetzbar sind. Oft schon lassen sich mit relativ kleinen Beträgen große Wirkungen in Erforschung und Sicherung der Denkmale erreichen. Wir sind Ihnen dankbar für (Sach-)Spenden, mit welchen die Arbeiten satzungsgemäß aber etwas flexibler und umfangreicher durchgeführt werden können.

Fundmeldung

Die Gesellschaft für Schiffsarchäologie e.V., Rostock, ist ein gemeinnütziger Verein ehrenamtlicher Forschungs- und Sporttaucher. Wir betauchen in der Ostsee und den Bodden- und Binnengewässern Mecklenburg-Vorpommerns Schiffswracks und andere archäologisch interessante Fundstellen. Wir sind Mitglied des Landesverbands für Unterwasserarchäologie M/V e.V. und arbeiten eng mit dem Landesamt für Kultur und Denkmalpflege M/V zusammen.
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